Die Grüne Jugend kritisiert die mangelhafte Bewerbung der Wahl des Jugendstadtrates im kommenden März. „Wir haben im vergangenen Jahr in öffentlichen Debatten hart darum gerungen, eine demokratische Wahlreform herbeizuführen, die den Weg für einen erfolgreichen Jugendstadtrat in Zukunft ermöglichen soll.“, äußert sich Sprecher Fabian Jaskolla verärgert. Diese Wahlreform allein ist jedoch kein Allheilmittel für eine hohe Wahlbeteiligung und großes Interesse der Jugend an der Wahl, fährt er fort. Nach einem Post des Jugendstadtrates zum Start in den Wahlkampf für die kommende JSR-Wahl hatte sich der Sprecher der Grünen Jugend auf der Website der Stadt erfolglos nach weiteren Informationen erkundigt.

Anschließend stellte er diesbezüglich eine Anfrage an den Jugendstadtrat in den sozialen Netzwerken, worauf er jedoch keine Antwort bekam. „In Anbetracht der stark verzögerten Wahl müsste der Jugendstadtrat eigentlich umso intensiver für sich werben. Diese Verantwortung sehe ich insbesondere bei den Vorsitzenden dieses Gremiums!“, fährt der Sprecher weiter fort. Aufgrund der notwendigen Registrierung der Kandidierenden für die Wahl bleibt nur noch wenig Zeit, um viele Jugendliche zu erreichen. Die Grüne Jugend fordert daher zeitnahe Bewerbung der Wahl , auch um die bislang unbekannten Bedingungen für eine Kandidatur auf allen Kanälen transparent zu machen.