Die Grüne Jugend Mülheim zeigt sich entsetzt über das Abstimmungsverhalten von Mülheims Bundestagsabgeordneter Astrid Timmermann-Fechter (CDU) bezüglich der Ehe für alle. Zwar ist die Ehe für alle nun vom Bundestag beschlossen worden, doch die Ablehnung durch zahlreiche Unionspolitiker hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.

„Das ‚Nein’ von Frau Timmermann-Fechter ist nichts anderes als ein ‚Ja’ zur Diskriminierung Homosexueller“, so Sprecher Fabian Jaskolla. „Statt Haltung zu zeigen und einen toleranteren Weg in der CDU zu unterstützen, stützt Timmermann-Fechter eine rückständige und intolerante Position. In dem Punkt stellt sie sich auf eine Stufe mit der rechtsradikalen AfD“, führt er weiter fort. Zwar freut sich die Grüne Jugend sehr über diesen ‚historischen’ und längst überfälligen Tag, doch der Ärger über die diskriminierende Position der Union ist nicht zu kleinzureden.